Aktuelles

Die Stiftung Äußere Neustadt trauert um ihr langjähriges Mitglied, Herrn Karl-Heinz Kirmes. Herr Kirmes verstarb im letzten Quartal des vergangenen Jahres. (Januar 2017)

Herr Kirmes gehörte als Vertreter des Handels-und Gewerbevereins Äußere Neustadt e.V. zu den ersten Mitgliedern der Stiftung Äußere Neustadt. Als langjähriger Bewohner des Stadtteils und als Inhaber einer Firma auf der Louisenstraße kannte Herr Kirmes den Stadtteil und seine Bewohner sehr gut. Herr Kirmes hat sich, vor allem in den frühen 1990er Jahren auf vielfältige Weise sehr engagiert für den Erhalt des verfallenden, aber von ihm sehr geliebten Stadtteils eingesetzt. Er stellte der Stiftung über mehrere Jahre seine Geschäftsräume für deren Sitzungen zur Verfügung und war bis zu seinem Ausscheiden im Jahr 2010 ein wichtiger und allseits respektierter Interessenvertreter vieler Gewerbetreibender des Stadtteils. 

Karl-Heinz Kirmes (2003)
Karl-Heinz Kirmes (2003)

Aktuelles (Stand März 2016)

Seit Juni 2015 wurden für neun Projekte Mittel in Höhe von 14,6 T€ bei der Stiftung Äußere Neustadt beantragt. Für diese Projekte konnte die Stiftung bisher 5,6 T€ zur Verfügung stellen. Damit ist das verfügbare Fördervolumen der Stiftung für das laufende Haushaltsjahr bis Juni 2016 ausgeschöpft. 

Seit ihrer Gründung im Jahr 1992 hat die Stiftung 288 T€ an Fördermitteln für 157 Projekte ausreichen können. In einer aktuellen Veröffentlichung des Stadtplanungsamtes zur Stadterneuerung, von welcher im Stadtplanungsamt noch Restexemplare verfügbar sind, wird u.a. die Entwicklung des Stadtteils beschrieben und die Rolle der Stiftung bei der Entwicklung des Stadtteils angedeutet.

Entsprechend der Satzung der Stiftung wurden und werden seit Gründung der Stiftung grundsätzlich nichtkommerzielle Projekte gefördert. So wurde im vergangenen Jahr im Rahmen des UMUNDU- Festivals im Oktober 2015 eine Performance finanziert, die mit dem Pflanzen einer Linde („der Weltenbaum“) auf dem Alaunplatz verbunden war. Mitglieder der Stiftung waren bei der Pflanzung dabei bzw. waren auch Gastredner auf dem Festival.

Die Stiftung konnte zudem durch die anteilige Förderung ein Projekt des Treberhilfe e.V. stützen. Der Verein hatte mit Neustädter Kindern die Vorzüge und Nachteile der Kinderspielplätze des Stadtteils erforscht und die Ergebnisse in einem sehr schönen Kalander festgehalten. Die Stiftung hat den Druck des Kalenders finanziert und damit nicht nur die Kinder froh gemacht.

In letzter Zeit wurde die Stiftung häufig um die Förderung künstlerischer, nichtkommerzieller Initiativen nachgesucht. Dem hat die Stiftung u.a. durch die Förderung mehrerer, wundervoller Projekte im „Hole of Fame“ Rechnung getragen. Auf eine andere Weise wahrnehmbar ist das geförderte, wiederhergestellte Wandbild von Richard Mansfeld auf dem Giebel des Hauses Louisenstraße 34.

Änderungen in den Arbeitsgrundlagen der Stiftung

Im Jahr 2015 wurde die grundlegende Überarbeitung der Satzung der Stiftung Äußere Neustadt begonnen und abgeschlossen. Da die Stiftung die Neufassung der Satzung mit der Stiftungsaufsicht, mit dem Dresdner Finanzamt und mit dem Stiftungsgeber, der Hansestadt Hamburg abstimmen muss, ist die geplante Satzungsänderung noch nicht rechtskräftig. Die Ziele der Stiftung bleiben unverändert. Lediglich die Arbeitsweise der Stiftung wird in der neuen Fassung der Satzung vereinfacht und modernisiert.

Grundsätzliche Änderungen gab es den vergangenen zwei Jahren bezüglich der Anlageschwerpunkte der Stiftung. Entsprechend der selbst gewählten ethischen Grundsätze der Stiftung wurden weitere Anlagebestandteile der Stiftung so gewählt, dass diese Grundsätze stärkere Beachtung finden können.

Wegen des Wechsels ihrer Wohn- und Arbeitsorte änderte sich die Besetzung des Stiftungsbeirates bezüglich des Vertreters der Architektenkammer Sachsen und bei der Vertretung der Martin-Luther-Kirchgemeinde.